Bericht zum Saisonende

Nach einer langen Spielpause ist unsere U17 in die zweite Saisonhälfte gestartet. Bei Redaktionsschluss haben wir zwei unserer fünf Spiele gespielt. Die angestrebten Siege erreichten wir dabei aber nicht. Zweimal haben wir knapp mit jeweils vier Torenrückstand verloren.

Zum Heimspiel besuchte uns Kreuzlingen in der Elsauer-Arena. Mit einem Blitzstart legten wir gleich einige Tore vor. Bis zum Ende der ersten Halbzeit büssten wir den Vorsprung aber wieder ein. Die zweite Spielhälfte war dann ein Kopf an Kopf Rennen. Es unterliefen uns in der Schlussphase ein paar unverzeihliche Fehlpässe, was dem Gegner Gegenstossmöglichkeiten eröffnete. Diese wurden von Kreuzlingen souverän verwertet. Gut gekämpft, aber zum Schluss wegen Individualfehlern verloren, hiess das Verdikt zum Schluss.

An einem Mittwochabend reiste unser Team zum zweiten Saisonspiel nach Schaffhausen. Mit knappem Kader traten wir Auswärts an. Sowohl Kadetten, wie auch wir legten ein hohes Tempo vor. Ein schnelles und Tor reiches Spiel war die Folge. Mit nur einem Ersatzspieler kann das aber ganz schön auf die Kondition drücken. Nicht so bei uns! Trotz zwischenzeitlicher Rücklage von acht Toren rauften sich die Spieler zusammen und wir kamen in den Schlussminuten wieder heran. Unsere Aufholjagd starteten wir aber etwas zu spät, so dass es nur zum 38:34 Schlussresultat reichte.

Nun steht uns das Spiel gegen Athletic/ Seen bevor. Diese zeigten bisher eine starke Saison! Wir dürfen uns somit wieder auf ein kämpferisches und schnelles Handballspiel freuen.

Philipp Storrer
Trainer U17

Skiweekend mit TV

Mit grosser Vorfreunde war ich am Samstagmorgen aufgewacht und mit den Skihosen an den Zmorgetisch gesessen. In der Zeitung habe ich den neusten Wetterbericht für die Zentralschweiz gelesen um mich aufs Wetter einzustellen. Mit dem Auto habe ich aufgemacht um pünktlich in Elsau einzutreffen. Leider ist für viele der Samstagmorgen heilig und es nahmen es nicht alle so genau mit der Pünktlichkeit.

Macht nichts mit 30 min Verspätung haben wir uns alle auf den Weg Richtung Elm gemacht. Nach kurzer Fahrt und noch kürzerem Umziehen stand ich schon bald auf den Ski. Auch der obligate Kaffee vor dem Skifahren kam nicht zu kurz. Leider musste ich beim Kaffe auch erfahren dass uns Sepp schon wieder verlassen hat. Er hatte nach der Autofahrt starke Rückenschmerzen und reiste wieder heim. Mit wem war wohl Sepp gefahren??

Das Wetter war nicht das allerbeste, es reichte aber dennoch für eine gute Sicht und viele Abfahrten. Nach kurzem Apréski machten wir uns auf den Weg in unsere Unterkunft um uns fürs Nachtessen herauszuputzen.

Nach einem kurzen Zwischenstopp in der Glas-kuppel-bar-apré-ski-beiz wo noch die letzten Skiweekendteilnehmer zu uns stiessen gingen wir nachher alle zusammen ins Restaurant fürs Nachtessen. Der Koch gab sein bestes und verwöhnte uns mit einem 4-Gang Menu. Mit atemberaubenden Geschichten über amerikanische Helden und vertiefte Gespräche über Gott und die Liebe stimmten sich alle auf die Nacht ein.

In einer kleinen Bar liessen wir uns nieder und genossen die gute Stimmung, die wir mehrheitlich selber machten. Nach einer kurzen Nacht erwachte ich mit einem Handy neben dem Ohr. Wer ruft mich an? Die Jüngeren hatten sichtlich Spass alle mit Ihren Klingeltönen zu wecken. Nun ja, so verpasste ich wenigstens das exzellente Zmorgebuffet nicht. Nach kurzer Packplatzsuche sassen wir schon wieder in der Gondel.

Heute hat sich der Wettergott entgegen den samstagmorgentlichen Vorhersagen gnädig gezeigt und traumhaftes Wetter hervorgezaubert. Leider war das traumhafte Wetter ein bis zwei Grad zu warm und so verwandelte sich der Pulverschnee vom Morgen allmählich in schweren sulzigen Schnee. Macht nichts man kann ja auch beim schwerem Schnee in der Bergbeiz sitzen und das schöne Wetter geniessen.

Als ich am Abend nach der Dusche in den Spiegel schaute merkte ich dass ich mir fast den Kopf verbrannt habe.

Balz Zehnder

Zwischenbericht

Im Gegensatz zu den anderen Teams in unserem Verein, hat die U17 eine zweigeteilte Saison. Noch im alten Jahr spielten wir in der Qualifiaktionsrunde gegen Teams aus allen Stärkeklassen. Dass wir dabei zu den schwächeren gehörten haben wir oft genug festgestellt. Am Schluss der Tabelle haben wir diesen Teil der Saison abgeschlossen und starten im neuen Jahr nun in der Platzierungsrunde. Dabei spielen wir gegen Teams, welche ähnlich stark sind wie wir. Wir werden auf Kadetten Schaffhausen, HSC Kreuzlingen, Seen, HV Thayngen und den HC Turbenthal treffen.

Wir möchten nun aber klar nicht mehr den Schluss der Tabelle bilden, sondern im Mittelfeld mitspielen können. Unsere Fortschritte sind genügend gross, um in dieser Gruppe Siege zu feiern. Sowohl als Team, wie auch jeder einzelne Spieler hat sich weiterentwickelt. Viele haben gemerkt, dass es mehr braucht als nur auf dem Platz zu stehen. Man muss den Sieg schon wollen und diese Einstellung sollte man schon in der Garderobe vor dem Match finden. Hinzukommt, dass jeder sein Potential selber entdecken muss. So hat zum Beispiel Jonas sein Talent für Gegenstösse entdeckt, Päde Bertschi und Timi verstehen sich hervorragend, wenn es ums Sperren im Angriff geht und Sven hat Spass am Tore schiessen gefunden. Wir dürfen also weiter an unserem Handballspiel arbeiten, so dass auch wir zu mehr Siegesfeiern in Elsau kommen um der ersten Mannschaft in nichts nachzustehen.
Ich freue mich auf die zweite Saisonhälfte und bin gespannt was diese mit sich bringt.

Philipp Storrer
Trainer U17

Zwischenbericht

Seit dem letzten EZ-Bericht bis Ende 2007 haben wir drei Spiele gewonnen und zwei verloren. Mit den gesammelten Punkten und dem vierten Tabellenplatz hat die wohl verdiente Winterpause begonnen.
Jetzt sind wir wieder alle motiviert und mit viel Energie in die Trainings gestartet, um den „Guetzlibuuch“ wegzubrin… ähh… die technischen Fertigkeiten zu verbessern. Wir bestreiten bis zum Saisonende, mitte März, noch fünf Spiele. Sollten wir noch ein paar Spiele gewinnen, könnten wir noch einen oder zwei Plätze gut machen. Falls wir jedoch nicht ganz so erfolgreich sind wie unser „Eis“, dann können wir aber sicher den vierten Tabellenplatz behalten. Das Wichtigste für uns bis zum Saisonende ist: Spass am Handball und dem tollen Team haben, auf dem Platz kämpfen und einen schönen Handball spielen.

Christian Fässler
Trainer U21

Saisonstart ins 2. Vereinsjahr vom TV Räterschen Handball

Am 27.10. haben wir die neue Saison auch in Elsau willkommen geheissen. Der erste Spieltag stand an. Vier (U15, U19, Eis und Zwei) Mannschaften versuchten aus ihrem ersten Heimspiel das Beste zu machen. Um es gleich zu sagen, nur die erste Mannschaft konnte daraus Kapital schlagen.

An diesem Samstagnachmittag habe ich mir vorgenommen diesen ersten Heimspieltag als Zuschauer mitzuerleben und alle Teams in Action zu sehen. Etwas verspätet traf ich in der Sporthalle ein. Es war gerade Pause. Unser Kioskteam Zbinden war wieder einmal voll im Saft und als Überraschung hatten sie vor der Halle einen Grill aufgestellt. Eine super Idee wie sich herausstellte, war der Grill doch immer gut belegt und alle Würste sogleich wieder weg.

Der Match wurde wieder angepfiffen und unser zweites Aktivteam versuchte sein bestes. Neben dem Zuschauen viel mir auf wie gut die Halle eingerichtet war. Alle Garderoben waren beschriftet, auf dem Zeitnehmertisch war Tip Top Ordnung und am Anschlagbrett fand man alle Infos zum heutigen Spieltag. Unser Hallenchef Dani Gerth hat wieder einmal ganze Arbeit geleistet. Zu meiner Überraschung erfuhr ich bald, dass der Trainer vom Eis heute nicht da war und ich einspringen sollte. Ja klar mach ich das und somit habe ich neben dem zuschauen, Präsident spielen auch noch aktiv mitgeholfen.

Es war ein toller Saisonstart in Elsau – oder Räterschen? Ich habe viele Leute erlebt die mit ihrem ganzen Elan und Einsatz hinter dem Handballclub stehen. Kurz nach der letzen Saison haben wir uns Gedanken gemacht was man noch verbessern könnte. Im Verlaufe des Sommers wurde die neue Saison vorbereitet und wie ich gesehen habe mit Erfolg auf allen Stufen. Wenn wir diesen Spirit und diese Motivation den Jungen mitgeben können erwartet uns eine tolle und erfolgreiche Saison. Ich wünsche allen Teams eine erfolgreiche Saison und gut Viel Glück.

Präsident TVR Handball
Balz Zehnder

Trainingslager 2007 in Degersheim SG

Alle Jahre wieder in „Tägersche“. So lautete nicht das Motto unseres Trainingslagers, denkt aber jeder, der schon zwei oder drei unvergessliche Lager in Degersheim verbracht hat. Was jedoch nicht heissen soll, dass die Vorfreude geringer als in früheren Jahren ausfallen sollte – im Gegenteil.

Doch nun zum Ablauf der sportlichen 5 Tage:
Die bunt gemischte Truppe kam wie gewöhnlich am Montag Vormittag, den 15. 10. 2007, in Degersheim an und wurde schon ein erstes Mal von den Spitzenköchen (Gisela und Bernhard Storrer) verköstigt, was allen einen gelungenen Einstieg in das Lager bereitete. Nicht so locker fiel der Nachmittag aus, denn es gab ein Gasttraining eines Ex-Nationalliga A Mannes 1. Klasse, wovon vor allem die jüngeren Junioren viel profitieren konnten. Als es langsam düster wurde, stand das berüchtigte Mister-X Spiel an. Vier den Handballern bekannte Personen bewegten sich in und um Dergersheim und mussten von den drei Gruppen aufgespürt werden. Hilfe bot lediglich ein viertelstündig versendetes SMS mit der ungefähren Position der Personen. Nach etwa zwei Stunden und vielen spektakulären Verfolgungsjagden in und um Degersheim, mussten einige schon ins Bett und andere noch nicht…

Am Dienstag wurde weiter fleissig trainiert, morgens und nachmittags jeweils zwei Stunden, wobei sich bereits erste Ermüdungserscheinungen bemerkbar machten, die sich jedoch den Höhepunkt noch für den berüchtigten Freitag Morgen aufsparen sollten. Der Abend wurde mit amüsanten Gesellschaftsspielen ausgefüllt und die Gruppen sammelten eifrig Punkte für das Schlussturnier am besagten Freitag Morgen. Der Mittwoch war erneut von harten Trainings und vor allem von der Vorfreude auf den Säntisparkbesuch am Abend geprägt, bei dem sogar gestresste Lagerleiter eventuell eine kleine Erholungspause im Whirlpool finden, doch nur allzu bald wieder der harten Realität mit einer riesigen Menge unbezähmbar scheinenden U13 Junioren die Stirn bieten müssen.

Am Donnerstag begreift man erstmals, dass die Woche schon fast wieder vorbei ist, vergisst dabei aber nicht noch ein letztes mal in der Halle den grösstmöglichen Einsatz zu erbringen. Das – alljährliche – Burgenvölk wurde am Abend durchgeführt und konnte Jung und ein wenig Älter (aber immer noch jung) auf ein Neues begeistern.

Das Schlussturnier fand am Freitag statt und nach hart umkämpften Unihockey- und Handballspielen stand die Siegergruppe fest und konnte zwischen Schokolade und Duschshampoo einen Preis auswählen.

Alles in allem kann man sagen, dass das diesjährige Trainingslager erfolgreich und souverän vom Hauptleiter Phillipp Storrer, dem ich hiermit auch meinen herzlichen Dank aussprechen will, durchgeführt wurde. Ein grosses Dankeschön möchte ich auch an die Köche Gisela und Bernhard Storrer richten; bekämen wir zu Hause auch solch feine Kost, wären wir wohl alle so gross, stark, beeindruckend, wohl proportioniert, muskulös, attraktiv, ansehnlich, hübsch, knackig, gutaussehend, verführerisch, erotisch, hinreissend und nicht zuletzt so sexy wie Phillipp.

Dominik Fässler
U21-Junior

Bericht zum Saisonstart 2007

Wir befinden uns mitten in der neuen Handball Saison! Der Startschuss fiel bei uns zu Hause wo wir gleich die ersten zwei Punkte erobern konnten. Leider sind auf unserem Konto, nach drei weiteren Spielen, keine Punkte hinzugekommen. Die Ursache für diesen mageren Punktestand ist der knappe Mannschaftsbestand. Während den Spielen können die Junioren nur selten ausgewechselt werden und einige müssen von ungewohnten Positionen ihre Tore erzielen. Sind dann noch einige Spieler verletzt, wird es eng.

Diese Lücke gibt dafür jüngeren Spielern aus der U17 wie Timothy Landolt und Roman Schuppisser die Möglichkeit, bei uns zu zeigen was sie können (was sie am letzten Match erfolgreich getan haben!). Es ist schade, dass durch den momentanen Spieler-Engpass nicht erreicht werden kann was sonst gut möglich wäre. Trotzdem geben wir nicht auf und kämpfen weiter um jeden Punkt! Ausserdem darf man nicht vergessen, dass ein kleines Kader auch einen Vorteil hat: Jeder Spieler kommt zu viel mehr Spielpraxis als das in einer anderen Mannschaft der Fall wäre. Das Trainingslager war auch von den U21-Junioren gut besucht und hat allen Spass gemacht. Wir konnten uns auf eine Saison mit schmalem Kader einspielen, so dass nun die meisten Spieler auf verschiedenen Positionen eingesetzt werden können.

Ich hoffe, die vielen verletzten Spieler haben sich, wenn diese EZ erscheint, bereits wieder erholt und wir können mit vereinten Kräften die Punktejagd wieder aufnehmen! Jungs: die Punkte sind griffbereit, wir müssen nur noch zupacken!!

Christian Fässler
Trainer U21

Bericht zum Saisonstart 2007

Bei meinem letzten EZ-Bericht, kurz vor dem Saisonstart, habe ich die Prognose gewagt, dass wir als junges Team es in dieser Saison sehr schwer haben werden. Bis jetzt sieht es auch tatsächlich so aus, dass wir wohl einiges mehr an Niederlagen einstecken müssen, als wir Siege holen können. Jedoch sieht die Bilanz nicht ganz so düster aus. Aus spielerischer Sicht haben wir doch den einen oder anderen Lichtpunkt am Ende des Tunnels gesehen. So haben wir das Auswärtsspiel in Herisau gewonnen, in Weinfelden wacker mitgespielt und bis zur Halbzeit ein Unentschieden gehalten und im letzten Heimspiel unglücklich mit einem Tor Differenz verloren.

Trotzdem haben wir bis auf den einen Match stets Niederlagen erhalten. Das liegt wohl unter anderem auch daran, dass die Junioren ihr Selbstvertrauen und den Mannschaftsgeist noch nicht voll ausgeschöpft haben. Wir glauben zu wenig daran, dass wir jeden Match gewinnen könnten und träumen manchmal auf dem Feld, statt konzentriert 60 Minuten lang Handball zu spielen.

Die vielen Niederlagen dürfen wir aber auf keinen Fall als Unfähigkeitszeugnis werten, sondern müssen die laufende Saison als Lehrstück ansehen. Der Fortschritt der Jungs ist beträchtlich und es bleibt der weite Ausblick auf die nächste Saison, wo wir dann unsere Erkenntnisse aus der laufenden Saison in möglichst viele Siege umwandeln können.

Philipp Storrer
Trainer U17